Schuljahr 2018/19

Forschertag und zweite Zertifizierung

Kleine „große“ Forscher an der Grundschule Bubsheim

Seit 2016 ist die Grundschule Bubsheim ein zertifiziertes „Haus der kleinen Forscher“ und fördert durch dieses Projekteine tiefgreifend positive Einstellung zu Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Die Schülerinnen und Schüler sollen sich außerdem auch mit Fragen der Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Durch Aktionen und Projekte werden nicht nur die Neugier und Begeisterung für viele Phänomene des Alltags geweckt, sondern auch Basiskompetenzen, wie zum Beispiel Sprachkompetenz, Sozialkompetenz und Feinmotorik sowie ein Zugewinn an Selbstbewusstsein und innerer Stärke, unterstützt, die die Kinder für ihren späteren Lebensweg benötigen.

Schon wenn die Kinder ihre Schule betreten, wartet im Eingangsbereich das erste wöchentlich wechselnde Experiment zum Ausprobieren auf sie. Daneben gibt es einmal im Monat in der Forscherinsel ein größeres Projekt, bei dem neben der Versuchsvorbereitung und -durchführung auch die Dokumentation der Ergebnisse im Fokus steht. Zudem nehmen die Schüler und Schülerinnen der dritten und vierten Klasse jedes Jahr am „Weltretter-Wettbewerb“ teil und standen 2019 bereits zum vierten Mal in Folge im Finale. Und schließlich führt die Schule einmal im Jahr einen ganzen Forschertag zu einem zentralen Thema durch.

Der diesjährige bundesweite „Tag der kleinen Forscher“ stand unter dem Motto „Klein, aber oho!“. An rund 20 Stationen konnten die Kinder beobachten, ausprobieren, ihr Wissen erweitern und ihre Geschicklichkeit trainieren. Des Weiteren mussten sie beim Müllprojekt ihre Vermutungen dokumentieren, um diese dann in den nächsten Wochen mit den tatsächlichen Ergebnissen überprüfen zu können. Eltern, das Personal des Schulträgers und Freunde der Grundschule Bubsheim beteiligten sich ebenfalls mit einem Infostand oder einem Versuch am Forschertag. Frau Zimmer und Frau Fritz von der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, welche lokaler Netzwerkpartner der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" für die teilnehmenden Kindergärten und Schulen ist, besuchten die forschenden Kinder. Mit dabei hatten sie die Plakette für eine erneute erfolgreiche Zertifizierung der Grundschule Bubsheim. Die Auszeichnung wurde im Anschluss an den Forschertag in einer kleinen Feierstunde an die Lehrerin Ann-Christin Müller-Kolb überreicht, die das Projekt an der Grundschule Bubsheim initiiert und aufgebaut hat. Sie trägt mit viel Engagement und tollen Ideen mit dazu bei, dass das Motto „Klein, aber oho!“ auch für die kleine Heubergschule passt.

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Ausflug in den Hegau

Aller guten Dinge sind drei – darum der Ausflug erst im Mai!

Nach dem dritten Versuch, unseren Ausflug ins Hegau zu starten, spielte das Wetter endlich mit und Herr Villing konnte uns problemlos fahren!

Hier die Eindrücke einiger Viertklässler:

Am Donnerstag, 23.05.2019 war unser Ausflug nach Singen ins Hegau-Museum. Als erstes hatten wir Unterricht. Um 8.05 Uhr haben wir aufgehört. Um 8.15 Uhr sind wir losgefahren. Wir haben geredet und geredet. Nach dem langen Reden sind wir endlich angekommen. Zuerst haben sich die Leiter vorgestellt und dann haben wir echte Skelette gesehen. Danach sind wir in Gruppen gegangen…

… Im Bus spielten wir „Schere, Stein, Papier“. Im Museum zeigte man uns, wie man in der Steinzeit ein Feuer gemacht hat. Wir durften mit einem Feuerstein und Katzengold versuchen, Funken zu schlagen. Danach durften wir alles anschauen. Später haben wir ein Glücks-Amulett aus Knochen gemacht…

… Wir fuhren gegen 8 Uhr los. Wir spielten Uno und sangen ein wenig „Believer“…

… Am Ende haben wir noch Knochen-Schmuck gemacht. Auf der Fahrt zur Lochmühle saß ich neben Frau Weiß. Wir haben „Ich-sehe- was,-was-du-nicht-siehst“ gespielt. Das war ein toller Ausflug.

Und hier die Eindrücke der Drittklässler nach der Weiterfahrt zum Freizeitpark „Lochmühle“ in Eigeltingen:

Als wir angekommen sind, sind wir auf den Spielplatz gegangen. Jede Gruppe hatte einen Chef. Dann sind wir ein Eis holen gegangen und ich habe meinen 10€-Schein zu 1€-Münzen gewechselt. Ich bin Traktor und Quad gefahren. Und ich habe ein Eis geholt, aber da ist kein Eis gekommen und das Geld auch nicht. Da war ein Pferd, das hat im Stehen geschlafen. Da waren auch Schweine, die zu uns gekommen sind. Ein Lama hat ein Kind angespuckt.

In der Lochmühle sind wir auf einen Spielplatz gegangen. Anschließend sind wir mit einer anderen Gruppe gegangen. Dann sind alle mal Bagger gefahren. Anschließend haben wir zwei Gänse gesehen, die gekämpft haben. Dann sind wir an einen Automaten gegangen. Da hat ein Junge Geld in einen kaputten Automaten reingeworfen. Dann sind fast alle Kinder Quad gefahren. Dann mussten wir gehen und auf der Rückfahrt haben alle Party gemacht.

In der Lochmühle fand ich es cool. Ich war mit anderen Jungen in einer Gruppe. Dann sind wir zu einem Automaten gegangen,…

… Als erstes waren wir beim Automaten. Das war sehr doof, denn der hat unser Geld geklaut, aber wir haben es wieder zurück bekommen. Danach sind wir Quad fahren und ich habe voll die Drives gemacht, und die Jungs sind ausgerastet, weil nur ich das geschafft habe. Ich habe auch eine Packung Tierfutter gekauft, natürlich für die Tiere, nicht für mich. Bei der Rückfahrt haben alle gesungen z.B. „Oliven“, „Tumbai“, „Ich lieb den Frühling“ ... Und wir hatten viel Spaß und zwar alle zusammen. Und Traktor gefahren sind wir auch und ich sage nur: Hauptsache, wir hatten Spaß!

Die wohl drei unvergesslichsten Geschehnisse an diesem sonnigen Tag:

Eindrucksvolles Feuermachen, rasante Quadfahrten und unzählige kaputte Automaten (Frau Müller-Kolb war Dauergast an der Rezeption)!

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Dorfputzete

Nachdem der "TheaterBahnhof Mühlheim" mit einem Umwelttheaterstück an der Grundschule Bubsheim gastierte und die Vorschüler/innen und die Schulkinder über den Umwelt- und Klimaschutz informierte, setzten die Kinder der Grundschule das Gelernte nun in die Tat um und beteiligten sich ebenfalls an der Dorfputzete. Am vergangenen Donnerstag konnten sich alle ein eigenes Bild über die Verschmutzungen in Bubsheim machen. Ausgerüstet mit Müllzangen, Eimern, Warnwesten und Schutzhandschuhen machten sich die Kinder auf den Weg, um einen Teil ihres Dorfes vom Müll zu befreien. Alles, was nicht in die Natur und Umwelt gehörte, wanderte eifrig in die mitgebrachten Eimer. Aber die Kinder staunten nicht schlecht, fanden sie sogar viele Reste von Silvester-Feuerwerken, sowie unzählige Bonbonpapiere versteckt im Gras neben den Fahrrad- und Fußwegen. Vielen Kindern war der Müll auf dem Schulweg noch gar nicht so aufgefallen. Unfassbar fanden sie die unzähligen Zigarettenfilter, welche täglich achtlos weggeworfen werden. Die Zahl der gebrauchten Feuerzeuge war ebenfalls erstaunlich. Leider fanden sich auch einige Dosen, Flaschen und damit verbunden – auch Scherben, welche mit großer Vorsicht aufgesammelt wurden.

Zuvor erfuhren die Dritt- und Viertklässler, dass es seit 1. Dezember 2018 einen neuen Bußgeldkatalog bezüglich Umweltsünden gibt. So rechneten manche von ihnen fleißig, was die weggeworfenen Zigarettenstummel in Stuttgart kosten würden, würde man beim Ordnungsamt arbeiten und die Umweltsünder erwischen. Dort kann eine weggeworfene Zigarette mit 100 € Bußgeld geahndet werden. „Wie schnell wäre man da doch Millionär?“, dachte sich der eine oder die andere.

Am Ende gab es auch ohne finanziellen Ausgleich aber dennoch großen Grund zur Freude: Das Dorf war an vielen Stellen wieder sauberer und damit schöner als zuvor, und die Kinder bekamen zur Belohnung einen leckeren Hotdog in der Schule serviert.

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Müllprojekt

Im Rahmen eines Schulprojektes habe zwei Schülerinnen der Fritz-Erler-Schule Tuttlingen den Kindern der Klassenstufe drei und vier geholfen, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Beim durchgeführten Projekt „No Waste - ein Marmeladenglas Müll“ haben die Kinder ihren Müllverbrauch festgestellt und dokumentiert, um diesen dann auch zu reduzieren. Zu Beginn wurden Marmeladengläser verteilt. In diesen sollten die Kinder schließlich fünf Tage lang während ihrer Schulzeit den Müll, den sie produzierten, sammeln. Es galt den Abfall so zu verringern, dass dieser in ein Marmeladenglas passte. Die Eltern wurden ebenfalls über die Projektarbeit informiert, damit die Pausenbrote z.B. nicht in Alufolie verpackt wurden sondern in wiederverwendbaren Vesperdosen. Auch im Unterricht achteten die Lehrer/innen darauf, dass nicht unnötig Müll produziert wurde. Am Ende der Woche wurde das Ergebnis gemeinsam ausgewertet, und den Kindern wurde bewusst, dass in unserer heutigen Zeit es wirklich schwierig ist, keinen Müll zu machen, da die Dinge des täglichen Lebens zum Teil mehrfach verpackt werden.

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Märchenbuch der Dritt- und Viertklässler/innen - Der Blick ins Buch

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Autorenlesung mit Wolfgang Lambrecht

Der Autor Wolfgang Lambrecht hat an der Grundschule Bubsheim im Rahmen der Förderung der Lesekompetenz den Kindern aus seinen Büchern „Herr Bombelmann" und "Der Holzwurm Hans" vorgelesen. Gleich von Anfang an zog er die Kinder in seinen Bann. Aufmerksam und interessiert folgten sie seinen Geschichten. Deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass die Kinder zahlreiche Fragen an Herrn Lambrecht hatten. Wie im Fluge verging die Zeit und wir freuen uns heute schon auf ein Wiedersehen. Mit der Autorenlesung möchten wir die Freude am Lesen wecken bzw. aufrechterhalten. An der Grundschule Bubsheim wurden feste tägliche Lesezeiten eingeführt. Das Lesen von Ganzschriften ist fest in den Wochenplänen verankert.

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Umzug und Kinderball am Rosenmontag

Unter dem Motto "Wir sind 'ne kuhle Schule" zogen wir mit den anderen Narren beim großen Umzug durch Bubsheim. Die Kostüme haben die Kinder zusammen mit ihren Lehrer/innen und Betreuer/innen wieder selbst hergestellt. Nach dem Narrentreiben ging es in die Narrhalla zum Kinderball. Hier hatten die Kinder dann einen Auftritt und präsentierten einen kuhlen Narrenruf für die Habermuser, ein kuhles neues Habermuslied inklusive "Choreo", kuhle Gedichte, einen kuhlen Tanz zum Mitmachen und eine kuhle Polonaise. Es war schön, dass so viele Kinder wieder mitgemacht haben, und wir hoffen, dass der Narrensamen nun keimt und sich in den nächsten Jahren zur vollen Blüte entwickeln wird. Haber-Mus!

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Schulfasnet

Die Schulfasnet hat allen wieder viel Spaß gemacht. Mit Tänzen und Fasnetsliedern sowie mit Spielen und Habermus essen verging die Zeit bis zur Schülerbefreiung durch die Narren der Habermuszunft wie im Fluge. Im Multiraum wurde dann die Fasnet für die Kinder durch den Narrenvater ausgerufen. Die Lehrer/innen versuchten ihrem vorherbestimmten Schicksal an diesem Tag durch ein Lied, in dem sie die allgemeine schwierige Lage an den Schulen besagen, zu entgehen. Auch gelang es ihnen nicht, mit einem Tanz die Narren milde zu stimmen. Letztendlich konnten sich die Lehrer/innen - trotz bester Argumente und zur Freude der Kinder - auch in diesem Jahr nicht ihrer Verhaftung entziehen.

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Weltretterwettbewerb 2019

Und wieder sind alle mit Feuereifer dabei, um beim Weltretter-Wettbewerb 2019 anzutreten! Dieses Mal kam die Idee von drei Viertklässlerinnen: Wir basteln einen Roboter, der hungrige und durstige Menschen auf der Welt versorgt. Mit vielen Bildern, Texten und Filmbeiträgen informierten sich die Kinder über die Sachlage:

Alle 4 Sekunden stirbt ein Mensch an Hunger!

870 Millionen (von 7,6 Milliarden) Menschen hungern weltweit!

Jeder Bundesbürger von Deutschland (81 Millionen Einwohner) wirft im Durchschnitt etwa 82 kg Lebensmittel weg!

Jedes 5. Brot landet im Mülleimer!

Diese Zahlen waren sehr beeindruckend und die Kinder waren auch sehr betroffen über das Schicksal der Kinder im Jemen, die durch den Bürgerkrieg ebenfalls Hunger und Not leiden. Deshalb blieb es nicht nur bei der Roboter-Idee, sondern die Kinder wollten tatsächlich vor Ort helfen. In den Weihnachtsferien setzten sie deshalb ihre „Muckis“ ein und halfen daheim und bei der Verwandtschaft durch besondere Arbeiten: Babysitten, Vorlesen, Schnee schaufeln, die Mama massieren, Fenster putzen und vieles mehr! Für diese Arbeiten bekamen die Kinder Geldspenden (das durften die Spender selbst ermessen) und so kam eine stattliche Summe von 187,40€ zusammen, die nun an UNICEF für die Kinder im Jemen gespendet werden konnte.

Ansonsten wurde viel diskutiert, abgestimmt, vermutet, vorgeschlagen, gerechnet, gebastelt und gemalt.

Noch ist er nicht fertig, unser „WATER-FOOD-ROBBI“, der dort Lebensmittel abholt, wo sie übrig sind und dort hinbringt, wo man sie dringend braucht. Damit er z.B. in einer Stunde von Berlin nach Sanaa (Hauptstadt vom Jemen) fliegen kann, müsste er 4500 km/h (mit Solarenergie) fliegen – da wird mancher Rennfahrer neidisch! Auch Wasser kann er transportieren und sogar unterwegs Regenwasser in einem Trichter aufsammeln. Ob man Regenwasser trinken kann? Na klar! Wir haben es ausprobiert: Sammeln, Filtern und Abkochen. Nach dem Erkalten kann man es trinken! Fast alle haben sich getraut und es ohne Probleme überstanden!

Die Kinder der Klasse 3 und 4

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Weihnachtsfeier

Den letzten Schultag im Jahr 2018 haben wir mit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier beendet. Zuerst feierte Frau Straub mit uns im Multiraum einen Wortgottesdienst, den die Kinder mit Gedichten, mit Musikstücken der Bläserklasse, mit gesungenen Liedern und dem Vorlesen der Weihnachtsgeschichte umrahmten. Frau Frech hatte alles liebevoll vorbereitet und begleitet uns auf der Gitarre. Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Lichtertanz, der die Kinder dann in die Weihnachtsferien hinausführte.

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Adventsba"z"ar 2018

Drinnen war die Gemütlichkeit – draußen der Sturm

Die Schulgemeinschaft der Grundschule Bubsheim hat mit dem Adventsba“z“ar seinen Gästen einen schönen zweiten Advent bereitet. Viele Besucher folgten der Einladung, trotzten dem Sturm draußen und nutzten die Möglichkeit, sich im Schulhaus zu treffen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Für die Kleinen standen Bastelangebote, der Besuch des Nikolauses, Geschichten im Sternenzimmer und Ponyreiten auf dem Programm. Die Großen hatten die Möglichkeit zur gemütlichen Einkehr im Schulcafé, an der „heißen Theke“ oder am Schaschlik-Stand. Ein besonderer Höhepunkt in diesem Jahr war die Krippe mit Egli-Figuren, die von Lehrerin Gertrud Frech aufgebaut wurde und einen Klassenraum komplett ausfüllte. Mit Verkaufsständen und weiteren Angeboten wurde das Ganze abgerundet. Wir bedanken uns noch einmal bei allen Besuchern und allen Mitwirkenden fürs Kommen und Mitfeiern!

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Die Vorbereitungen für unseren Adventsbaza"z"ar laufen auf Hochtouren!

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"Alles Gute, Frau Zinser!" und "Komm bald wieder!"

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Kindergemeinderatssitzung

Kindergemeinderatssitzung im Rathaus

Die Dritt- und Viertklässler der Grundschule Bubsheim besuchten am Mittwoch, 26.09.2018, gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Frau Müller-Kolb das Rathaus. Nachdem der Bürgermeister Thomas Leibinger und Frau Burdack den Kindern die Aufgaben der Verwaltung nahe gebracht hatten, ging es zu der mit Spannung erwartenden Kindergemeinderatssitzung. Die acht Vertreter und Vertreterinnen wurden zuvor im Klassenverband gewählt. So setzten sich die Kindergemeinderäte an die wichtigen Plätze im Sitzungssaal, an denen sonst nur die „richtigen“ Gemeinderäte zusammen treten. Herr Leibinger hatte die Kinder zuvor um Themen gebeten, die sie derzeit bezüglich ihrer Gemeinde bewegen und stellte ihnen deshalb noch einmal die drei Punkte der Tagesordnung vor. Die restliche Klasse und die Klassenlehrerin bildeten den „öffentlichen“ Teil der Bevölkerung und hörten gespannt zu.

Das erste Anliegen – welches den Kindern besonders am Herzen lag – war das Angebot für einen Streichelzoo mit freizeitparkähnlichen Spielmöglichkeiten oder einer eventuellen Indoorspielhalle. Der Bürgermeister zeigte den Kindern auf, dass gerade ein Indoorspielplatz sehr kostspielig sein würde und die notwendigen Besucherzahlen selbst mit Besuchern aus umliegenden Gemeinden wohl nicht ausreichend wären. Dennoch versprach er, diesen Punkt vielleicht an einer anderen Stelle – wenn es in Zukunft einmal darum gehen würde, eine neue Sporthalle zu bauen und eine Verwendung für die alte zu finden – als Vorschlag in Erwägung zu ziehen. Beim Thema Streichelzoo verwies Herr Leibinger auf die nahen Angebote, um mit Tieren in Kontakt zu kommen und blickte in ratlose Gesichter, als er die Frage stellte, wer denn die Versorgung der Tiere übernehmen könnte?

Ein wenig enttäuscht waren da die Gesichter, aber der nächste Wunsch ließ schon etwas mehr zu hoffen. Im Bereich der Hauptstraße an der Kirche empfanden es die Kinder als besonders gefährlich, die Straße zu überqueren. Hier wünschten sie sich einen Zebrastreifen. Dieser würde aber den nachfolgenden Verkehr zu sehr ins Stocken bringen, aber über eine Geschwindigkeitsbegrenzung könnte durchaus nachgedacht werden, äußerte sich Herr Leibinger. An dieser Stelle erinnerte er die Kinder daran, dass viele diese Stelle nicht überqueren müssten, wenn sie den regulären Schulweg zu Fuß und nicht – wie manche – mit dem Elterntaxi bewältigen würden. Hier argumentierten die betroffenen Kinder, dass der Schulweg oft zu beschwerlich sei, um diesen Weg regelmäßig zu Fuß zu gehen.

Wie es der Zufall wollte, hatten die Kinder ein weiteres Anliegen, welches tatsächlich auch den „richtigen“ Gemeinderat beschäftigt. Bei schlechten Witterungsverhältnissen im Winter und auch für ältere und besonders kranke Menschen sei ein Arztbesuch in den Nachbarorten oft eine Zumutung, fanden die Kinder. Deshalb wünschten sie sich eine Arztpraxis – am besten mit Apotheke – im Ort. Erstaunt waren sie da zu hören, dass dies ebenfalls dem Wunsch der Erwachsenen entspräche, aber dies nicht in der alleinigen Macht der Gemeinde liegt, ob ein Arzt ansässig wird oder nicht. Da sind doch viele Hürden zu nehmen und letztlich muss man erst einmal einen Arzt finden, der überhaupt aufs Land ziehen möchte. Die Kinder hatten schon Ideen, wo eine solche Praxis öffnen könnte und ein Schüler ging gleich schon ins Detail, wie ein Gehweg verändert werden müsste und Parkplätze für die Patienten geschaffen werden könnte. Nach so viel Eifer und Neugier verabschiedeten sich die Kinder erschöpft von den vielen Eindrücken und Argumenten, aber stolz, vielleicht etwas in Bubsheim bewegen zu können. Dieses Gefühl entstand nicht ohne Grund, denn der Bürgermeister versprach, die Anliegen der Kinder in der nächsten Gemeinderatssitzung vorzustellen.

Mit den Vorbereitungen und dem Besuch endete für die Kinder das Thema „Meine Heimat, mein Zuhause“, und so lernten die Kinder nicht nur ihren Ort und die Gemeinde besser kennen, sondern konnten auch eine Prise „Demokratie“ und „Politik“ schnuppern.

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Mosten

Da es in diesem Jahr sehr viel Obst gab, stellten wir wieder einmal direkt an der Schule Apfelsaft her. Zuvor ernteten die Schüler/innen der Klassenstufen 1 und 2 in Bubsheim Äpfel und Birnen. Es kamen fast 30 Säcke zusammen. Hautnah konnten die Kinder dann miterleben, wie Gustl Frech aus den Äpfeln und Birnen mit seiner mobilen Saftpresse Apfelsaft machte. Zur Überraschung aller schmeckte dieser richtig süß und natürlich viel leckerer als gekaufter Apfelsaft. Auch die die Menge erstaunte die Kinder: Es kamen fast 300 Liter zusammen. Natürlich erhielten auch die Familien unseren frisch gepressten Apfelsaft zur Verkostung. So konnten wir für die Kinder wieder ein Geheimnis, nämlich wie Apfelsaft in die Flasche kommt, lüften. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen, die uns in irgendeiner Form beim Apfelsaft-Projekt unterstützten, bedanken.

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Einschulung 2018

Schulbeginn mit Prof. Dr. Dr. Grips

Vergangenen Freitag starteten ein Mädchen und neun Jungen in ihre Schulzeit an der Grundschule Bubsheim. Zuerst feierten alle gemeinsam einen von Gemeindereferentin Sylvia Straub zelebrierten Wortgottesdienst. Sie zeigte auf, dass es neben schönen Tagen auch welche mit Regen oder gar Sturm gibt. Doch Gott ist zu jeder Zeit an unserer Seite und beschützt uns. So können auch die Erstklässler darauf vertrauen, dass alle behütet sind. Als Zeichen hierfür erhielten die Kinder den Segen und einen Glücksbringer der katholischen Kirchengemeinde für ihre Schulzeit. Daran anschließend ging es zur Einschulungsfeier in die Grundschule. Dort warteten schon die anderen Kinder und erfreuten ihre neuen Schulkameraden mit Gedichten, Liedern und einem Theaterstück. Rektor Bolsinger begrüßte in seiner Rede alle Schulanfänger und wünschte ihnen alles Gute für den ersten Schultag. Als besonderen Gast hatte er Prof. Dr. Dr. Grips eingeladen, der mit Hilfe von Seifenblasen erklärte, warum Schule Spaß macht. Danach ging es mit Klassenlehrerin Gertrud Frech zum ersten Unterricht ins Klassenzimmer, während die Eltern und Verwandten in der Zwischenzeit im Schulcafé verköstigt wurden. Zum Schluss zeigten die Erstklässler, was sie am ersten Tag gelernt hatten.

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