Schuljahr 2018/19

Müllprojekt

Im Rahmen eines Schulprojektes habe zwei Schülerinnen der Fritz-Erler-Schule Tuttlingen den Kindern der Klassenstufe drei und vier geholfen, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Beim durchgeführten Projekt „No Waste - ein Marmeladenglas Müll“ haben die Kinder ihren Müllverbrauch festgestellt und dokumentiert, um diesen dann auch zu reduzieren. Zu Beginn wurden Marmeladengläser verteilt. In diesen sollten die Kinder schließlich fünf Tage lang während ihrer Schulzeit den Müll, den sie produzierten, sammeln. Es galt den Abfall so zu verringern, dass dieser in ein Marmeladenglas passte. Die Eltern wurden ebenfalls über die Projektarbeit informiert, damit die Pausenbrote z.B. nicht in Alufolie verpackt wurden sondern in wiederverwendbaren Vesperdosen. Auch im Unterricht achteten die Lehrer/innen darauf, dass nicht unnötig Müll produziert wurde. Am Ende der Woche wurde das Ergebnis gemeinsam ausgewertet, und den Kindern wurde bewusst, dass in unserer heutigen Zeit es wirklich schwierig ist, keinen Müll zu machen, da die Dinge des täglichen Lebens zum Teil mehrfach verpackt werden.

-

Märchenbuch der Dritt- und Viertklässler/innen - Der Blick ins Buch

-

Autorenlesung mit Wolfgang Lambrecht

Der Autor Wolfgang Lambrecht hat an der Grundschule Bubsheim im Rahmen der Förderung der Lesekompetenz den Kindern aus seinen Büchern „Herr Bombelmann" und "Der Holzwurm Hans" vorgelesen. Gleich von Anfang an zog er die Kinder in seinen Bann. Aufmerksam und interessiert folgten sie seinen Geschichten. Deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass die Kinder zahlreiche Fragen an Herrn Lambrecht hatten. Wie im Fluge verging die Zeit und wir freuen uns heute schon auf ein Wiedersehen. Mit der Autorenlesung möchten wir die Freude am Lesen wecken bzw. aufrechterhalten. An der Grundschule Bubsheim wurden feste tägliche Lesezeiten eingeführt. Das Lesen von Ganzschriften ist fest in den Wochenplänen verankert.

-

Umzug und Kinderball am Rosenmontag

Unter dem Motto "Wir sind 'ne kuhle Schule" zogen wir mit den anderen Narren beim großen Umzug durch Bubsheim. Die Kostüme haben die Kinder zusammen mit ihren Lehrer/innen und Betreuer/innen wieder selbst hergestellt. Nach dem Narrentreiben ging es in die Narrhalla zum Kinderball. Hier hatten die Kinder dann einen Auftritt und präsentierten einen kuhlen Narrenruf für die Habermuser, ein kuhles neues Habermuslied inklusive "Choreo", kuhle Gedichte, einen kuhlen Tanz zum Mitmachen und eine kuhle Polonaise. Es war schön, dass so viele Kinder wieder mitgemacht haben, und wir hoffen, dass der Narrensamen nun keimt und sich in den nächsten Jahren zur vollen Blüte entwickeln wird. Haber-Mus!

-

Schulfasnet

Die Schulfasnet hat allen wieder viel Spaß gemacht. Mit Tänzen und Fasnetsliedern sowie mit Spielen und Habermus essen verging die Zeit bis zur Schülerbefreiung durch die Narren der Habermuszunft wie im Fluge. Im Multiraum wurde dann die Fasnet für die Kinder durch den Narrenvater ausgerufen. Die Lehrer/innen versuchten ihrem vorherbestimmten Schicksal an diesem Tag durch ein Lied, in dem sie die allgemeine schwierige Lage an den Schulen besagen, zu entgehen. Auch gelang es ihnen nicht, mit einem Tanz die Narren milde zu stimmen. Letztendlich konnten sich die Lehrer/innen - trotz bester Argumente und zur Freude der Kinder - auch in diesem Jahr nicht ihrer Verhaftung entziehen.

-

Weltretterwettbewerb 2019

Und wieder sind alle mit Feuereifer dabei, um beim Weltretter-Wettbewerb 2019 anzutreten! Dieses Mal kam die Idee von drei Viertklässlerinnen: Wir basteln einen Roboter, der hungrige und durstige Menschen auf der Welt versorgt. Mit vielen Bildern, Texten und Filmbeiträgen informierten sich die Kinder über die Sachlage:

Alle 4 Sekunden stirbt ein Mensch an Hunger!

870 Millionen (von 7,6 Milliarden) Menschen hungern weltweit!

Jeder Bundesbürger von Deutschland (81 Millionen Einwohner) wirft im Durchschnitt etwa 82 kg Lebensmittel weg!

Jedes 5. Brot landet im Mülleimer!

Diese Zahlen waren sehr beeindruckend und die Kinder waren auch sehr betroffen über das Schicksal der Kinder im Jemen, die durch den Bürgerkrieg ebenfalls Hunger und Not leiden. Deshalb blieb es nicht nur bei der Roboter-Idee, sondern die Kinder wollten tatsächlich vor Ort helfen. In den Weihnachtsferien setzten sie deshalb ihre „Muckis“ ein und halfen daheim und bei der Verwandtschaft durch besondere Arbeiten: Babysitten, Vorlesen, Schnee schaufeln, die Mama massieren, Fenster putzen und vieles mehr! Für diese Arbeiten bekamen die Kinder Geldspenden (das durften die Spender selbst ermessen) und so kam eine stattliche Summe von 187,40€ zusammen, die nun an UNICEF für die Kinder im Jemen gespendet werden konnte.

Ansonsten wurde viel diskutiert, abgestimmt, vermutet, vorgeschlagen, gerechnet, gebastelt und gemalt.

Noch ist er nicht fertig, unser „WATER-FOOD-ROBBI“, der dort Lebensmittel abholt, wo sie übrig sind und dort hinbringt, wo man sie dringend braucht. Damit er z.B. in einer Stunde von Berlin nach Sanaa (Hauptstadt vom Jemen) fliegen kann, müsste er 4500 km/h (mit Solarenergie) fliegen – da wird mancher Rennfahrer neidisch! Auch Wasser kann er transportieren und sogar unterwegs Regenwasser in einem Trichter aufsammeln. Ob man Regenwasser trinken kann? Na klar! Wir haben es ausprobiert: Sammeln, Filtern und Abkochen. Nach dem Erkalten kann man es trinken! Fast alle haben sich getraut und es ohne Probleme überstanden!

Die Kinder der Klasse 3 und 4

-

Weihnachtsfeier

Den letzten Schultag im Jahr 2018 haben wir mit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier beendet. Zuerst feierte Frau Straub mit uns im Multiraum einen Wortgottesdienst, den die Kinder mit Gedichten, mit Musikstücken der Bläserklasse, mit gesungenen Liedern und dem Vorlesen der Weihnachtsgeschichte umrahmten. Frau Frech hatte alles liebevoll vorbereitet und begleitet uns auf der Gitarre. Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Lichtertanz, der die Kinder dann in die Weihnachtsferien hinausführte.

-

Adventsba"z"ar 2018

Drinnen war die Gemütlichkeit – draußen der Sturm

Die Schulgemeinschaft der Grundschule Bubsheim hat mit dem Adventsba“z“ar seinen Gästen einen schönen zweiten Advent bereitet. Viele Besucher folgten der Einladung, trotzten dem Sturm draußen und nutzten die Möglichkeit, sich im Schulhaus zu treffen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Für die Kleinen standen Bastelangebote, der Besuch des Nikolauses, Geschichten im Sternenzimmer und Ponyreiten auf dem Programm. Die Großen hatten die Möglichkeit zur gemütlichen Einkehr im Schulcafé, an der „heißen Theke“ oder am Schaschlik-Stand. Ein besonderer Höhepunkt in diesem Jahr war die Krippe mit Egli-Figuren, die von Lehrerin Gertrud Frech aufgebaut wurde und einen Klassenraum komplett ausfüllte. Mit Verkaufsständen und weiteren Angeboten wurde das Ganze abgerundet. Wir bedanken uns noch einmal bei allen Besuchern und allen Mitwirkenden fürs Kommen und Mitfeiern!

.

Die Vorbereitungen für unseren Adventsbaza"z"ar laufen auf Hochtouren!

.

"Alles Gute, Frau Zinser!" und "Komm bald wieder!"

.

Kindergemeinderatssitzung

Kindergemeinderatssitzung im Rathaus

Die Dritt- und Viertklässler der Grundschule Bubsheim besuchten am Mittwoch, 26.09.2018, gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Frau Müller-Kolb das Rathaus. Nachdem der Bürgermeister Thomas Leibinger und Frau Burdack den Kindern die Aufgaben der Verwaltung nahe gebracht hatten, ging es zu der mit Spannung erwartenden Kindergemeinderatssitzung. Die acht Vertreter und Vertreterinnen wurden zuvor im Klassenverband gewählt. So setzten sich die Kindergemeinderäte an die wichtigen Plätze im Sitzungssaal, an denen sonst nur die „richtigen“ Gemeinderäte zusammen treten. Herr Leibinger hatte die Kinder zuvor um Themen gebeten, die sie derzeit bezüglich ihrer Gemeinde bewegen und stellte ihnen deshalb noch einmal die drei Punkte der Tagesordnung vor. Die restliche Klasse und die Klassenlehrerin bildeten den „öffentlichen“ Teil der Bevölkerung und hörten gespannt zu.

Das erste Anliegen – welches den Kindern besonders am Herzen lag – war das Angebot für einen Streichelzoo mit freizeitparkähnlichen Spielmöglichkeiten oder einer eventuellen Indoorspielhalle. Der Bürgermeister zeigte den Kindern auf, dass gerade ein Indoorspielplatz sehr kostspielig sein würde und die notwendigen Besucherzahlen selbst mit Besuchern aus umliegenden Gemeinden wohl nicht ausreichend wären. Dennoch versprach er, diesen Punkt vielleicht an einer anderen Stelle – wenn es in Zukunft einmal darum gehen würde, eine neue Sporthalle zu bauen und eine Verwendung für die alte zu finden – als Vorschlag in Erwägung zu ziehen. Beim Thema Streichelzoo verwies Herr Leibinger auf die nahen Angebote, um mit Tieren in Kontakt zu kommen und blickte in ratlose Gesichter, als er die Frage stellte, wer denn die Versorgung der Tiere übernehmen könnte?

Ein wenig enttäuscht waren da die Gesichter, aber der nächste Wunsch ließ schon etwas mehr zu hoffen. Im Bereich der Hauptstraße an der Kirche empfanden es die Kinder als besonders gefährlich, die Straße zu überqueren. Hier wünschten sie sich einen Zebrastreifen. Dieser würde aber den nachfolgenden Verkehr zu sehr ins Stocken bringen, aber über eine Geschwindigkeitsbegrenzung könnte durchaus nachgedacht werden, äußerte sich Herr Leibinger. An dieser Stelle erinnerte er die Kinder daran, dass viele diese Stelle nicht überqueren müssten, wenn sie den regulären Schulweg zu Fuß und nicht – wie manche – mit dem Elterntaxi bewältigen würden. Hier argumentierten die betroffenen Kinder, dass der Schulweg oft zu beschwerlich sei, um diesen Weg regelmäßig zu Fuß zu gehen.

Wie es der Zufall wollte, hatten die Kinder ein weiteres Anliegen, welches tatsächlich auch den „richtigen“ Gemeinderat beschäftigt. Bei schlechten Witterungsverhältnissen im Winter und auch für ältere und besonders kranke Menschen sei ein Arztbesuch in den Nachbarorten oft eine Zumutung, fanden die Kinder. Deshalb wünschten sie sich eine Arztpraxis – am besten mit Apotheke – im Ort. Erstaunt waren sie da zu hören, dass dies ebenfalls dem Wunsch der Erwachsenen entspräche, aber dies nicht in der alleinigen Macht der Gemeinde liegt, ob ein Arzt ansässig wird oder nicht. Da sind doch viele Hürden zu nehmen und letztlich muss man erst einmal einen Arzt finden, der überhaupt aufs Land ziehen möchte. Die Kinder hatten schon Ideen, wo eine solche Praxis öffnen könnte und ein Schüler ging gleich schon ins Detail, wie ein Gehweg verändert werden müsste und Parkplätze für die Patienten geschaffen werden könnte. Nach so viel Eifer und Neugier verabschiedeten sich die Kinder erschöpft von den vielen Eindrücken und Argumenten, aber stolz, vielleicht etwas in Bubsheim bewegen zu können. Dieses Gefühl entstand nicht ohne Grund, denn der Bürgermeister versprach, die Anliegen der Kinder in der nächsten Gemeinderatssitzung vorzustellen.

Mit den Vorbereitungen und dem Besuch endete für die Kinder das Thema „Meine Heimat, mein Zuhause“, und so lernten die Kinder nicht nur ihren Ort und die Gemeinde besser kennen, sondern konnten auch eine Prise „Demokratie“ und „Politik“ schnuppern.

-

Mosten

Da es in diesem Jahr sehr viel Obst gab, stellten wir wieder einmal direkt an der Schule Apfelsaft her. Zuvor ernteten die Schüler/innen der Klassenstufen 1 und 2 in Bubsheim Äpfel und Birnen. Es kamen fast 30 Säcke zusammen. Hautnah konnten die Kinder dann miterleben, wie Gustl Frech aus den Äpfeln und Birnen mit seiner mobilen Saftpresse Apfelsaft machte. Zur Überraschung aller schmeckte dieser richtig süß und natürlich viel leckerer als gekaufter Apfelsaft. Auch die die Menge erstaunte die Kinder: Es kamen fast 300 Liter zusammen. Natürlich erhielten auch die Familien unseren frisch gepressten Apfelsaft zur Verkostung. So konnten wir für die Kinder wieder ein Geheimnis, nämlich wie Apfelsaft in die Flasche kommt, lüften. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen, die uns in irgendeiner Form beim Apfelsaft-Projekt unterstützten, bedanken.

-

Einschulung 2018

Schulbeginn mit Prof. Dr. Dr. Grips

Vergangenen Freitag starteten ein Mädchen und neun Jungen in ihre Schulzeit an der Grundschule Bubsheim. Zuerst feierten alle gemeinsam einen von Gemeindereferentin Sylvia Straub zelebrierten Wortgottesdienst. Sie zeigte auf, dass es neben schönen Tagen auch welche mit Regen oder gar Sturm gibt. Doch Gott ist zu jeder Zeit an unserer Seite und beschützt uns. So können auch die Erstklässler darauf vertrauen, dass alle behütet sind. Als Zeichen hierfür erhielten die Kinder den Segen und einen Glücksbringer der katholischen Kirchengemeinde für ihre Schulzeit. Daran anschließend ging es zur Einschulungsfeier in die Grundschule. Dort warteten schon die anderen Kinder und erfreuten ihre neuen Schulkameraden mit Gedichten, Liedern und einem Theaterstück. Rektor Bolsinger begrüßte in seiner Rede alle Schulanfänger und wünschte ihnen alles Gute für den ersten Schultag. Als besonderen Gast hatte er Prof. Dr. Dr. Grips eingeladen, der mit Hilfe von Seifenblasen erklärte, warum Schule Spaß macht. Danach ging es mit Klassenlehrerin Gertrud Frech zum ersten Unterricht ins Klassenzimmer, während die Eltern und Verwandten in der Zwischenzeit im Schulcafé verköstigt wurden. Zum Schluss zeigten die Erstklässler, was sie am ersten Tag gelernt hatten.

-